Long-Jog als Steigerungslauf
Das Trainingslager in Andalusien ist schon wieder vorbei. Es ist das erste mal, dass ich nach einem Marathon so früh wieder qualitative Trainings gemacht habe. Ich habe viel Input bekommen wie ich meinen Laufstil verbessern kann. Da ich in absehbarer Zeit keinen mir wichtigen Wettkampf geplant habe, werde hoffentlich genügend Zeit haben das gelernte im Training zu üben.
Zum Abschluss der Trainingswoche gab es einen Long-Jog. Ich habe das erste mal den Long-Jog als Steigerungslauf absolviert. Ich spielte zwar auch früher oft mit dem Tempo und laufe den Long-Jog hinten raus schneller, aber die Umsetzung wie in Andalusien war für mich bis jetzt einmalig. Es fing mit 2.7km Einlaufen an, dann folgten vier Runden à 5.85km mit einem Schnitt von 4:21min/km, 4:14min/km, 3:59min/km und am Schluss mit 3:49min/km. Das war dann schon fast Marathonpace. Ich hab mich gefragt, ob sich die Long-Jogs nach Greif immer so anfühlen? Dort läuft man ja am Schluss oft nahe der Marathonpace. Das Training beendete ich mit einem ganz lockeren Auslaufen von 3.9km. Der Puls war logischerweise viel höher als bei einem normalen Long-Jog. Auf der letzten Runde bei der letzten Steigung schnellte er bis auf 181! Rekordhoch für die ganze Woche. Das schaffte ich weder im Intervall-Training noch in den Hügelläufen.
Für den Long-Jog als Steigerungslauf nehme ich vor allem zwei Dinge mit. Erstens, macht es Sinn dieses Training auf einem Rundkurs zu absolvieren und zweites werde ich das nächste mal etwas verhaltener Laufen ![]()

