Seckle Daniels Laufblog

13Jul/100

Gigathlon 2010

Spontan bin ich über das Wochenende für einen verletzten Läufer am Gigathlon 2010 in Thun eingesprungen. Bisher hatte ich diesem Event nicht grosse Beachtung geschenkt, doch seit meiner Teilnahme muss ich gestehen, dass ich dies einen tollen Anlass finde und wohl nicht das letzte mal dabei war.

gigathlon

Ich war im ODLO-Top-Team als Läufer dabei. Wir hatten ein sehr starkes Team und kamen am Schluss auf den fünften Schlussrang in der Team-Of-Five Kategorie. Mit meiner Leistung war ich aber nicht zufrieden. Der Lauf am Samstag über 31 km mit ca. 900 Höhenmeter bei sehr heissen Temperaturen hat mich total "ausgesteinlet". Teilweise torkelte ich nur noch vor mich hin und nur mit Mühe und einer enttäuschenden Zeit lief ich die Strecke zu Ende. Die Strapazen sah man mir wohl noch lange an und ich denke, dass ich mich vom Hitzeschlag auch am Sonntag noch nicht vollständig erholt hatte. Die Strecke am Sonntag war aber einiges versöhnlicher für die Läufer (19 km, ca. 300 Höhenmeter) und so gelang der Lauf den Umständen entsprechend recht anständig.

Gelernt habe ich vor allem auch für den in etwas mehr als 2 Wochen stattfindenen Swiss Alpine Marathon K78:

  • Da ich die Strecke am K78 nicht kenne, werde ich sehr verhalten starten. Etwas langsamer als an einem Longjog, wohl um die 5 min/km.
  • Ich habe mir eine leichte Tächlikappe gekauft. Diese will ich an den Verpflegungsstationen ins Wasser eintauchen lassen und so einen kühlen Kopf bewahren.
  • Eventuell teste ich noch mit dem T-Shirt herum. Die Wahl steht zwischen Eng oder Singlet-Shirt. Der Vorteil eines engen Shirts sehe ich, dass rübergeschüttetes Wasser den Körper etwas besser kühlen kann.
  • Unbedingt die Anzahl und Abstände der Verpflegungsposten merken und notfalls selber etwas mitnehmen (z.B. Trinkgurt)

Mein Training für den Swiss Alpine Marathon ist sozusagen abgeschlossen. Diese Woche erhole ich mich mehrheitlich noch von den Strapazen vom Gigathlon. Nächste Woche bin ich in den Ferien am Wandern und dann folgt die letzte Woche vor dem K78. Ich denke, dass ich trotz den lockeren letzten Tage bereit sein werde für den K78. Mein Ziel ist es den Anlass zu geniessen und dafür bin ich fit genug.

veröffentlicht unter: Allgemein, Wettkampf Kommentar schreiben
Kommentare (0) Trackbacks (0)

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.


Kommentar schreiben


Trackbacks are disabled.