Tour de Suisse Challenge – Cornercard City Circle

Tour de Suisse Challenge

Über einen Wettbewerb bin ich zu einem Gratisstart an der Tour de Suisse Challenge gekommen. Konkret für das 4. Rennen am Cornercard City Circle in Bern. Die Tour de Suisse Challenge besteht aus vier Einzelrennen. Ein Gesamtklassement über alle Rennen gibt es nicht. Es wird jeweils auf der selben Strecke wie die richtige Tour de Suisse gefahren, einfach nicht an allen Tagen (deshalb nur vier Rennen) und häufig über eine kürzere Distanz. Die vier Einzelrennen teilten sich wie folgt auf: Zeitfahren in Rotkreuz von 5.1 km, erneut in Rotkreuz über 81.1 km, den Abstecher nach Sölden über 50.7 km mit 2033 Höhenmeter sowie dem letzten Rennen von Bern wo es zwei Runden an 38.7 km zu bewältigen gab (Total 77.4 km), mit insgesamt 956 Höhenmeter.

Höhenprofil

Höhenprofil – 4. Rennen, Cornercard City Circle, Bern

Das Format der Challenge Tour ist für jeden Hobbyfahrer machbar. Ich fahre nur ab und zu meinen Arbeitsweg von Winterthur nach Zürich (rund 25 km pro Weg). Im Jahr komme ich vielleicht auf 1500 Kilometer. Mit diesem Pensum war ich bestens gerüstet für das Rennen. Da es aber mein erstes Rennrad Rennen war, bin ich eher vorsichtig gefahren und wollte einfach den Plausch haben.

Untertorbrücke über die Aare kurz vor dem Aargauerstalden und dem Ziel

Untertorbrücke über die Aare kurz vor dem Aargauerstalden und dem Ziel

Auf der ersten Runde war die Strasse noch nass und ich konnte einen Sturz beobachten. Auf den ersten Kilometer war ich deshalb sehr vorsichtig in den Kurven. Ich betrachtete es auch als Vorteil, den selben Rundkurs zweimal zu absolvieren. Das zweite Mal traute ich mich die Kurven aggressiver zu fahren. Aber auch wenn man die Strecke nicht kennt, konnte man in den Kurven ein gewisses Risiko nehmen. Bei jeder Kurve oder an jedem Kreisel hatte es Streckenposten mit Pfeife und Signalkellen, welche einem den Weg weisten oder auf das Hindernis aufmerksam machten. Egal ob man ambitioniert oder nur zum Spass mit fährt, bei einer so gut gesicherten Strecke war das Feeling auf der Strasse einfach genial. Ich bin definitiv das nächste Jahr wieder dabei und dann sicherlich bei mehr als nur einem Rennen. Die Stimmung auf der Strecke mit den Zuschauern oder unter den Fahrern war auch sehr gut. Nach 2:32:35h bin ich ins Ziel gekommen, was zum 227 Gesamtrang reichte (334 Klassierte). Ich hoffe für den Veranstalter, dass die Challenge Tour ein Erfolg wird. Für mich als Teilnehmer steht bereits fest, dass dies ein sportliches Highlight des Jahres war.

Quervelo

ritcheylogo

Erst kürzlich war in einer Fit for Life Ausgabe ein Bericht über Quervelos drin (Siehe auch Online Artikel). Angeblich gewinnt Quervelo fahren an Popularität. Ich bin auf den Quervelo Geschmack jedoch dank einer Diskussion mit Urs Gerig gekommen. Ich glaube, ich wäre von alleine gar nicht auf die Idee gekommen, dass das etwas für mich ist.

Ich fahre aktuell regelmässig mit meinem alten Francesco Moser Rennvelo zur Arbeit. Ab und zu gibt es auch ein paar Ausfahrten am Wochenende. Seit ich in Winterthur wohne, benutze ich mein Fully Bike aber kaum mehr. Ich vermisse hier längere Trailabfahrten. Nur um auf Kies- und Waldwegen zu fahren, mit dem einen oder anderen Single-Trail, braucht man kein Fully und so benutze ich mein Bike halt kaum mehr. Das Quervelo füllt nun diese Lücke. Mit dem Quervelo kommt man nicht nur sehr rasch voran, es fährt sich auch angenehm auf Wald- und Kieswegen. Falls ich zufälligerweise vor einem Single-Trail stehe oder einer kurzen Treppe, dann kann ich diese Hürde mit dem Quervelo auch gut meistern. Für die Gegend Rund um Winterthur scheint mir ein Quervelo gerade zu ideal.

Das neue Ritchey Quervelo

Das neue Ritchey Quervelo

Ich durfte heute mein Ritchey Quervelo in Zürich abholen. Ich bin über den Zürich Zoo gefahren Richtung Stettbach Bahnhof. Bereits im Wald Richtung Stettbach habe ich mich ein erstes Mal verfahren und nahm dann einen Single-Trail um schnell wieder auf den richtigen Weg zu gelangen. Anders als mit dem Rennvelo fuhr ich nachher nicht auf der Strasse, sondern von Stettbach dem Chriesbach entlang bis nach Wangen bei Dübendorf. Dann über den Wangenerwald nach Effretikon. Seit der Stadt Zürich musste ich nicht einmal halten sondern konnte auf Kies- oder Nebenwegen dem Verkehr ausweichen. Eine ganz neue Erfahrung! Ab Effretikon fuhr ich dem Planeten Wanderweg entlang nach Ottikon. Von da nach Kemleten, zum Golfplatz, Reitplatz und nach Winterthur in die Stadt. Das meiste auf Wald- und Kieswegen.

Ich bin mir sicher, dass ich noch lange Spass an diesem Quervelo haben werde.

Wanderwege lassen sich einfach meistern mit einem Quervelo

Wanderwege lassen sich einfach meistern mit einem Quervelo

Crawl Schwimmen

crawlen

Ich bin leider noch nicht im Normalpensum mit dem Laufen. Meine Achillessehne bereitet mir immer noch etwas Probleme. Dafür habe ich die letzten Wochen endlich crawlen gelernt. Ich hatte bereits im Herbst/Winter 2013 einen Schwimmkurs besucht, doch ehrlich gesagt, hatte ich neben dem Kurs keine Motivation ins Schwimmbad zu gehen und zu üben. Nicht verwunderlich, schaffte ich auch nach dem Kurs nicht mehr als 50 Meter. So verging die Zeit bis der Sommer kam und ich ab und zu im Schwimmbad Töss anzutreffen war. Irgendwann wurde mir das Brustschwimmen etwas zu blöde und ich habe wieder angefangen zu crawlen und es kam der Tag X wo es Klick machte!

Es ist ein tolles Erlebnis, wenn man von 50 Meter sofort 4 Serien an 200 Meter schwimmt. Zu mehr traute ich mich an diesem Tag aber nicht. Dafür ging ich gleich am nächsten nochmals ins Schwimmbad, weil ich dem Hochgefühl des Vortages nicht recht trauen wollte. Am Folgetag schwamm ich satte 1.4 km crawl am Stück! Seither kann ich von mir sagen: Ich kann crawlen!

Eineinhalb Wochen sind nun seit meiner Premiere vergangen und ich bin gerade sehr motiviert diesen Sport auszuüben. Mittlerweile habe ich auch meine Suunto Ambit 2S mit in den Pool genommen und teste die Schwimmfunktionen. Ganz wichtig ist, dass man der Uhr seinen Schwimmstil „trainiert“. Seit dem Training funktioniert auch die Distanz und Längenzählung einigermassen. Es passiert aber immer noch Regelmässig, dass es 1 bis 2 Längen pro 1 Kilometer falsch zählt. Das sind 5-10 % daneben und immer noch zuviel. Ich bin mir am überlegen, ob ich eine eigene „Schwimmlängen Zähler“ App erstellen soll. Momentan weiss ich einfach noch nicht wie 😐

Longjog Rundweg Winterthur

strecke

Inspiriert durch den 70 Kilometer langen Wanderweg entlang der Stadtgrenze von Winterthur, planen Jacqueline und ich drei Longjogs um Winterthur. Der offizielle „Rundweg Winterthur“ wird am 25. Mai 2014 eröffnet. Details zum Wanderweg kann man bereits jetzt auf der Homepage des Bau-Departements von Winterthur entnehmen (PDF).

Wir haben allerdings nicht vor, ganz genau die geplante Originalstrecke abzulaufen. Die Originalstrecke ist auf 10 Etappen geplant und kommt deshalb etwas häufiger in den umliegenden Dörfern vorbei, als für uns nötig. Wir haben deshalb den Weg etwas optimiert, sozusagen mehr Natur und Erlebnis in 3 Etappen.

rundumwinti

Das Bild oben zeigt unsere geplante Strecke (blau) im Vergleich zur Stadtgrenze von Winterthur (gelb). Die drei Ortschaften Pfungen, Sennhof und Attikon bilden die Ausgangs- und Zielorte unseren drei Etappen. Unsere Gesamtstrecke ist 68.3 Kilometer lang mit 1140 Höhenmeter. Wir würden uns über die Teilnahme von Blogleser/innen freuen. Bitte kontaktiert mich per e-Mail oder über das Kommentarfeld. Die Daten zu den drei Etappen sind:

  1. So 20.4.2014, Sennhof nach Attikon, 21.75 km, 380 Hm
  2. Sa 26.4.2014, Attikon nach Pfungen, 20.60 km, 275 Hm
  3. Sa 24.5.2014, Pfungen nach Sennhof, 26.00 km, 535 Hm

Der Ausgangspunkt jeder Etappe ist der Hauptbahnhof Winterthur. Von dort nehmen wir jeweils den Zug zum Startort resp. kommen vom Zielort mit dem Zug zurück zum Hauptbahnhof. Der Longjog wird jeweils am Morgen stattfinden. Einzelheiten folgen für die Angemeldeten ein paar Tage im voraus. Wir freuen uns auf euch.

Wings For Life World Run

logo-wingsforlifeworldrun

Ich wurde auf eine interessante Laufveranstaltung aufmerksam gemacht, der Wings For Life World Run. Dies ist ein Charity-Lauf, bei welchem alle Einnahmen der Rückenmarksforschung gespendet werden. Speziell am Lauf ist aber das Austragungsformat.

Der Lauf findet am Sonntag 4. Mai 2014 statt, an verschiedenen Orten der Welt, zur selben Zeit. In der Schweiz ist der Austragungsort in Olten und der Start um 12 Uhr Mittags. Die Läufer treten global gegeneinander an. Jeder läuft solange bis er vom Besenwagen (Catcher Car) eingeholt wird. Der Läufer und die Läuferin, welche am längsten unterwegs sind haben gewonnen. Der Besenwagen fährt 30 Minuten nach dem Start los und sammelt die LäuferInnen ein. Wenn man eingeholt wird, ist das eigene Rennen vorbei und man wird mit seiner Distanz/Zeit rangiert. Die Strecke ist insgesamt 100 Kilometer lang, aber das ist nur für die Schnellsten relevant.

Mit diesen Angaben habe ich mich gefragt, wie schnell der Besenwagen unterwegs ist? Wäre ja relevant das zu Wissen, damit man weiss, wie weit man laufen muss. Auf der Webseite (funktioniert bei mir nur im IE) gibt es einen Zielrechner wo man anhand der Distanz, Zeit oder Laufgeschwindigkeit sehen kann, wann es soweit ist und der Besenwagen einem eingeholt hat. Zusätzlich gibt es in der FAQ Angaben über die Geschwindigkeit des Besenwagens. Anders als von mir vorerst vermutet fährt der Besenwagen nicht in einer konstanten Geschwindigkeit sondern wie in der Grafik unten ersichtlich immer etwas schneller:

v-besenwagen

Wer z.B. bis zur Distanz oder Zeit von 88 Kilometer (5:30 Stunden) durchhalten will, muss eine Durchschnittliche Laufgeschwindigkeit von 16 km/h (3:45 min/km) laufen. Der Besenwagen ist nach 5:50:34 Stunden im Ziel. Ich hätte die letzte Geschwindigkeit des Besenwagens auf 36 km/h festgelegt (anstatt 35 km/h), dann wäre die Schlusszeit bei 100 km genau 5:50:00 Stunden. Ob sich da der Veranstalter vertippt hat?

Obwohl ich das Format recht originell finde, scheint mir die Strecke nicht sehr attraktiv gewählt zu sein. Natürlich müssen überall etwa die selben Bedingungen herrschen. Daher wohl die Wahl für einen relativ flachen Lauf auf Asphalt. Ich denke, die Laufstrecke ist wohl am ehesten mit dem des Bieler 100er zu vergleichen.

Aus der auf der Webseite eingebetteten Google Maps habe ich mir eine KML und GPX Datei erstellt. Somit kann jetzt jeder die Strecke in seinem bevorzugten Tool anschauen (hier mein Import auf Google Maps). Wenn ich die GPX Datei auf map.wanderland.ch importiere bekomme ich übrigens rund 400 Höhenmeter und nicht 950 Höhenmeter wie auf dem Streckenprofil auf der Webseite angegeben!