Seckle Daniels Laufblog

11Jun/111

Schaftraining

Obwohl ich in der Stadt Winterthur wohne, geht es hier ab und zu ab wie auf dem Land. Letzten Winter war auch schon Langlauf vor der Haustüre angesagt und momentan weilen wieder die Schafe auf der grünen Parzelle neben dem Haus.

Beim Frühstück oder beim Nachtessen schau ich seit gut einer Woche immer den Schafen zu. Anfangs Woche passierte es aber, dass wir beim Nachtessen beobachten konnten wie ein junges Schaf auf der Quartierstrasse herumlief. Sofort eilten wir raus und probierten das Schaf einzufangen. Glücklicherweise rannte das Schaf ziemlich schnell in den Garten der Nachbarn und ich konnte es dort in die Ecke treiben und einfangen. Das war zwar noch keine sportliche Höchstleistung doch auf alle Fälle aufregend.

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Bilderquelle: http://grownuplivin.wordpress.com/

Einem Schaf hinterher rennen kann auch richtig anstregend sein. Wir wollten gerade einkaufen gehen, als wir erneut ein junges Schaf vor dem Haus herumlaufen sahen. Erneut lief ich dem Schaf hinterher um es einzufangen aber dieses Schaf wollte einfach nur schnell weg. So rannte ich dem Schaf hinterher von einem Hintergarten zum anderen. Zurück auf einer Quartierstrasse fragten mich die Passanten ob mir das davonlaufende Schaf gehöre! Natürlich nicht, aber ich konnte mir nicht vorstellen, welcher Städtler den sonst ein Schaf einfängt. Das Duell ging schon über ein paar Minuten. Meine Jeans hatten schon Grasmösen von knapp verpassten Fangsprüngen bis dem Schaf bei einer Treppe endlich langsam die Puste ausging und ich es einfangen konnte. Beruhigt konnte ich wenigstens feststellen, dass dem Schaf sein Herz auch recht schnell schlug. Richtig anstregend war aber auch noch das Schaf all die Meter zurück zum Gehege zu schleppen. Man, war ich sowas von fertig nach dieser Fangjagd.

Leider ist der Rasen schon beinnahe abgefressen und die Schafe dürften nicht mehr lange hier bleiben. Ich hoffe doch aber, dass noch das eine oder andere Schaf abhaut und ich nochmals auf die Jagd darf :-)

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20Dez/100

Langlauf in Winterthur

Übers Wochenende war die kleine Langlaufloipe in Winterthur auf dem Eschenberg offen und gut fahrbar. Zusätzlich war auch der Schlittelweg die Turmstrasse hinunter prepariert. Da ich an der Turmstrasse wohne, konnte ich nach ein paar hundert Meter die Skating-Langlaufausrüstung anziehen und den Schlittelweg hoch fahren. Dann noch ein paar Meter die Schneissenstrasse und den Kyburgfussweg entlang skaten bis zum Start der Loipe beim Restaurant Eschenberg.

Anbei die Übersichtskarte. Der Anfahrtsweg den Schlittelweg (Turmstrasse) hoch war ca. 1.9km. Die Loipe selber war 1.5 km lang. Seit heute Montag 20.12.2010 ist es aber leider wieder vorläufig vorbei mit Winterspass, da der Regen alles weggeputzt hat :-(
Trotzdem war es ein kurzes cooles Erlebnis von zuhause aus eine Langlauf-Tour zu starten.

schlittelweg_und_loipe

15Jun/100

Laufen in der Hitze und Fahrradfahren

sweatingDer Versuch die Strecke Rapperswil nach Winterthur (ca. 39 KM) am Hitzetag am Donnerstag 10. Juni nach der Arbeit zu laufen ist gescheitert. Nach einer Stunde, konnte ich das erste mal am Bahnhof Wetzikon (ca. 13.5 KM) etwas trinken, danach ergab sich die nächste Möglichkeit an einem Brunnen ca. bei KM 20. So bin ich total ausgetrocknet in Illnau KM 26 angekommen. Meine Laufhosen waren jetzt schon nicht mehr schwarz sondern hatten überall weisse Salzspuren vom getrockneten Schweiss. Ich hab dann das einzig Richtige gemacht und hab in Illnau im Schatten Wasser und Cola getrunken und auf den Zug nach Hause gewartet! Hohe Temperatur hin oder her, ich denke die Strecke muss ich dass nächste mal mit einem Trinkgurt in Angriff nehmen. Besser wäre auch ein bewölkter Tag.

Am letzten Wochenende verspürte ich ein unbehagen in der Leistengegend. Vorsichtshalber habe ich die letzten zwei Tage mit Laufen pausiert und bin dafür Fahrrad gefahren. Die Arbeitsstrecke von Winterthur nach Rapperswil (mit Velo 37.6 KM) habe ich heute das erste mal mit einem Schnitt von über 30 km/h geschafft. Normalerweise pendelte der Schnitt zwischen 27 und 28 km/h. Am Vorabend hab ich noch den Pneu gepumpt. Scheint sich ausbezahlt zu haben. Jetzt liegt die Bestzeit bei 1:13 h :-) Nur noch 13 min langsamer als mit dem öV. 37.6 km/h werde ich wohl trotzdem nie erreichen, auch nicht wenn ich von meinem Tourenvelo auf ein Rennvelo wechseln würde.

25Apr/100

Erholungszeit

Geplant waren 2 lauffreie Ruhewochen nach dem Zürich Marathon. Das habe ich allerdings nicht geschafft. Eine sportfreie Woche gönnte ich mir, doch diese Woche war ich wieder mit Laufen und Velofahren unterwegs.
Da ich neu in Winterthur wohne, bin ich diese Woche meinen Arbeitsweg nach Rapperswil-Jona zweimal mit dem Fahrrad gefahren. Pro Weg sind das gut 40 km. Auch laufend habe ich eine Teilstrecke schon ausprobiert. Mit dem Zug bis Wetzikon und dann laufend via Bubikon nach Rapperswil. Das sind gut 13 km. Gratis Training sozusagen oder viel schöner als im vollen Zug (S-Bahn) zu sitzen.
Nächste Woche ist nochmals eine leichte Woche geplant und dann fängt die kurze Vorbereitung für den Winterthurer Halbmarathon vom 16. Mai 2010 an. Der Start ist gut 500 m von meinem Zuhause entfernt, da muss ich einfach dabei sein ;-)

20Dez/090

Schwedentritt

In diesem Winter war ich das erste Mal auf den Langlauf-Ski. Das Wetter war spitze, der Schnee aber etwas zu weich. Ich hab mich deshalb bemüht möglichst kraftschonend zu fahren. Nach der 22 km  Runde hatte ich dann für das erste Mal genug, da auch die Sonne langsam hinter den Wolken verschwand.

schwedentritt
Bild: Schwedentritt, Einsiedeln am So 20.12.2009 12:41 Uhr

Üblicherweise laufe ich in Rothenthurm oder auf dem Schwedentritt in Einsiedeln. Eventuell versuch ich es diesen Winter mal auf dem Ricken, da der Bus fast vor meiner Haustür vorbeifährt. Heute war dort aber nur eine 1 km Rundstrecke offen!

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