Laufen in der Hitze und Fahrradfahren
Der Versuch die Strecke Rapperswil nach Winterthur (ca. 39 KM) am Hitzetag am Donnerstag 10. Juni nach der Arbeit zu laufen ist gescheitert. Nach einer Stunde, konnte ich das erste mal am Bahnhof Wetzikon (ca. 13.5 KM) etwas trinken, danach ergab sich die nächste Möglichkeit an einem Brunnen ca. bei KM 20. So bin ich total ausgetrocknet in Illnau KM 26 angekommen. Meine Laufhosen waren jetzt schon nicht mehr schwarz sondern hatten überall weisse Salzspuren vom getrockneten Schweiss. Ich hab dann das einzig Richtige gemacht und hab in Illnau im Schatten Wasser und Cola getrunken und auf den Zug nach Hause gewartet! Hohe Temperatur hin oder her, ich denke die Strecke muss ich dass nächste mal mit einem Trinkgurt in Angriff nehmen. Besser wäre auch ein bewölkter Tag.
Am letzten Wochenende verspürte ich ein unbehagen in der Leistengegend. Vorsichtshalber habe ich die letzten zwei Tage mit Laufen pausiert und bin dafür Fahrrad gefahren. Die Arbeitsstrecke von Winterthur nach Rapperswil (mit Velo 37.6 KM) habe ich heute das erste mal mit einem Schnitt von über 30 km/h geschafft. Normalerweise pendelte der Schnitt zwischen 27 und 28 km/h. Am Vorabend hab ich noch den Pneu gepumpt. Scheint sich ausbezahlt zu haben. Jetzt liegt die Bestzeit bei 1:13 h
Nur noch 13 min langsamer als mit dem öV. 37.6 km/h werde ich wohl trotzdem nie erreichen, auch nicht wenn ich von meinem Tourenvelo auf ein Rennvelo wechseln würde.
Erholungszeit
Geplant waren 2 lauffreie Ruhewochen nach dem Zürich Marathon. Das habe ich allerdings nicht geschafft. Eine sportfreie Woche gönnte ich mir, doch diese Woche war ich wieder mit Laufen und Velofahren unterwegs.
Da ich neu in Winterthur wohne, bin ich diese Woche meinen Arbeitsweg nach Rapperswil-Jona zweimal mit dem Fahrrad gefahren. Pro Weg sind das gut 40 km. Auch laufend habe ich eine Teilstrecke schon ausprobiert. Mit dem Zug bis Wetzikon und dann laufend via Bubikon nach Rapperswil. Das sind gut 13 km. Gratis Training sozusagen oder viel schöner als im vollen Zug (S-Bahn) zu sitzen.
Nächste Woche ist nochmals eine leichte Woche geplant und dann fängt die kurze Vorbereitung für den Winterthurer Halbmarathon vom 16. Mai 2010 an. Der Start ist gut 500 m von meinem Zuhause entfernt, da muss ich einfach dabei sein
Schwedentritt
In diesem Winter war ich das erste Mal auf den Langlauf-Ski. Das Wetter war spitze, der Schnee aber etwas zu weich. Ich hab mich deshalb bemüht möglichst kraftschonend zu fahren. Nach der 22 km Runde hatte ich dann für das erste Mal genug, da auch die Sonne langsam hinter den Wolken verschwand.

Bild: Schwedentritt, Einsiedeln am So 20.12.2009 12:41 Uhr
Üblicherweise laufe ich in Rothenthurm oder auf dem Schwedentritt in Einsiedeln. Eventuell versuch ich es diesen Winter mal auf dem Ricken, da der Bus fast vor meiner Haustür vorbeifährt. Heute war dort aber nur eine 1 km Rundstrecke offen!
Federispitz
Ich war am Sonntag auf dem Federispitz (1865m). Der Berg ist von der Linthebene nicht zu übersehen und weil er sozusagen gleich vor meiner Haustür liegt, machte ich mich mit dem Velo zum Fuss des Berges auf. Nach 23km einrollen stellte ich das Velo beim Bahnhof Ziegelbrücke hin, zog die Velounterhosen aus und machte mich auf direktem Weg zum Gipfel.
Nach all den vielen Etzel Trainingsläufen war der Aufstieg ein Kinderspiel. Ich hab eigentlich geglaubt, dass ich mal Müde werde, aber nach 1:40h stand ich auf dem Gipfel und fühlte mich noch frisch! Was also machen mit dem angefangenen Sonntagmorgen? Ich entschied mich für die Badi. Auf einer anderen Route lief ich zurück nach Ziegelbrücke, setzte mich aufs Velo und fuhr wieder heim. Schlussendlich war ich dann doch 5:40h unterwegs.
Die Kombination Velofahren und Wandern habe ich zum ersten mal gemacht, aber wohl nicht das letzte mal. Vor allem nach den gut 1400 Höhenmeter Abstieg war es eine Wohltat sich auf das Velo zu setzen.
Radtour II
Oft bin ich nicht auf dem Velo, damit ich so einen Titel schreiben kann. Am Sonntag nahm ich zum ersten Mal das Rennvelo hervor.
Um 9 Uhr morgens fuhr ich Richtung Ziegelbrücke, Weesen und dann nach Amden hoch. Kurz nach Amden gibt es einen asphaltierten Übergang ins Toggenburg. Leider habe ich die Abzweigung zuerst verpasst. Dieses kleine Nebensträsschen ist wirklich klein. Also, für alle Nachahmer: Es hat einen Bike Wegweiser nach Wildhaus und in der selben Kurve ein Häuschen mit vielen Briefkästen.
Nach dieser Abzweigung geht es noch zweimal kurz und heftig aufwärts. Dabei habe ich mir das erste Mal gewünscht mit dem Tourenvelo unterwegs zu sein. Ein paar Wanderer, welche von Arvenbühl her kamen meinten, ich solle doch einen Gang runterschalten, da musste ich leider Antworten, dass es keinen Gang mehr runterzuschalten gibt!
Die Abfahrt wäre noch "läss" aber mit dem Rennvelo machte es mir nicht so viel Spass. Die schlechte Sitzposition führte dazu, dass ich unten in Starkenbach gleich in die Beiz einkehren musste um meinen verspannten Nacken zu lockern.
Die restliche Strecke ist fast geschenkt. Nach Wattwil kann man runter rollen. Auf den Ricken sind es von Wattwil nur noch 200 Höhenmeter und dann geht es schon wieder runter nach Rapperswil-Jona. Nach gut 4:30 h war ich wieder Zuhause. Kurz die Speicher auffüllen und dann gings ab an den See
Statistik: 99 km, 4:22h, 22.6km/h, Höhenmeter: 1640m
