Seckle Daniels Laufblog

1Sep/090

Federispitz

Ich war am Sonntag auf dem Federispitz (1865m). Der Berg ist von der Linthebene nicht zu übersehen und weil er sozusagen gleich vor meiner Haustür liegt, machte ich mich mit dem Velo zum Fuss des Berges auf. Nach 23km einrollen stellte ich das Velo beim Bahnhof Ziegelbrücke hin, zog die Velounterhosen aus und machte mich auf direktem Weg zum Gipfel.

Nach all den vielen Etzel Trainingsläufen war der Aufstieg ein Kinderspiel. Ich hab eigentlich geglaubt, dass ich mal Müde werde, aber nach 1:40h stand ich auf dem Gipfel und fühlte mich noch frisch! Was also machen mit dem angefangenen Sonntagmorgen? Ich entschied mich für die Badi. Auf einer anderen Route lief ich zurück nach Ziegelbrücke, setzte mich aufs Velo und fuhr wieder heim. Schlussendlich war ich dann doch 5:40h unterwegs.

Die Kombination Velofahren und Wandern habe ich zum ersten mal gemacht, aber wohl nicht das letzte mal. Vor allem nach den gut 1400 Höhenmeter Abstieg war es eine Wohltat sich auf das Velo zu setzen.

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17Aug/090

Radtour II

Oft bin ich nicht auf dem Velo, damit ich so einen Titel schreiben kann. Am Sonntag nahm ich zum ersten Mal das Rennvelo hervor.

Um 9 Uhr morgens fuhr ich Richtung Ziegelbrücke, Weesen und dann nach Amden hoch. Kurz nach Amden gibt es einen asphaltierten Übergang ins Toggenburg. Leider habe ich die Abzweigung zuerst verpasst. Dieses kleine Nebensträsschen ist wirklich klein. Also, für alle Nachahmer: Es hat einen Bike Wegweiser nach Wildhaus und in der selben Kurve ein Häuschen mit vielen Briefkästen.

Nach dieser Abzweigung geht es noch zweimal kurz und heftig aufwärts. Dabei habe ich mir das erste Mal gewünscht mit dem Tourenvelo unterwegs zu sein. Ein paar Wanderer, welche von Arvenbühl her kamen meinten, ich solle doch einen Gang runterschalten, da musste ich leider Antworten, dass es keinen Gang mehr runterzuschalten gibt!

Die Abfahrt wäre noch "läss" aber mit dem Rennvelo machte es mir nicht so viel Spass. Die schlechte Sitzposition führte dazu, dass ich unten in Starkenbach gleich in die Beiz einkehren musste um meinen verspannten Nacken zu lockern.

Die restliche Strecke ist fast geschenkt. Nach Wattwil kann man runter rollen. Auf den Ricken sind es von Wattwil nur noch 200 Höhenmeter und dann geht es schon wieder runter nach Rapperswil-Jona. Nach gut 4:30 h war ich wieder Zuhause. Kurz die Speicher auffüllen und dann gings ab an den See :-)

Statistik: 99 km, 4:22h, 22.6km/h, Höhenmeter: 1640m

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16Aug/090

Aqua-Fit Seedurchquerung

Die letzten drei Monate habe ich regelmässig Aqua-Fit gemacht. Einmal pro Woche im Kurs und zwischendurch auch alleine im See. Da ich verletzungsbedingt momentan eine Laufpause mache, hat sich die Aqua-Fit Seedurchquerung in Uster vom Samstag 15.08.2009 irgendwie aufgedrängt und zum Glück konnte ich meine Freundin überreden mich zu begleiten.

Bei der Seedurchquerung gibt es keine Zeitmessung. Die Teilnehmer/-innen (hauptsächlich Teilnehmerinnen) wurden in 6 Blöcke aufgeteilt und starteten zeitversetzt. So kam es weder beim Check-In vor Ort noch im Startbereich zu einem grossen Gedränge.

Die Distanz beträgt 1.3 km und wird mit Deep-Water Running am besten mit dem "normalen Dauerlauf" zurückgelegt.

Ich habe mir eine Zeit von 1:15h bis 1:30h ausgemalt, wobei die Zeit an sich keine Rolle spielt, aber man will sich ja auf etwas einstellen. Da die Seedurchquerung etwas ganz anderes ist, als man in einer Aqua-Fit Lektion je erleben wird habe ich das Erlebnis für "Gwundrige" auf Video aufgenommen.



Video auf Youtube (3:44 min)

Obwohl es irgendwie lustig war, hat sich das Ganze schon ziemlich in die Länge gezogen. 1:25h im Wasser strampeln ist nicht ohne :-) . Ich hätte sicherlich noch Potential meine Zeit im nächsten Jahr zu verbessern, aber ich mache meine Trainingseinheiten lieber kürzer und mit Laufschrittvariationen abwechslungsreicher.

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6Aug/090

Aqua-Fit Seedurchquerung Uster

Habe mich entschlossen an der Aqua-Fit Seedurchquerung in Uster vom Samstag 15. August teilzunehmen. Da der Termin für die Online-Anmeldung bereits abgelaufen ist bin ich am Dienstag nach der Arbeit mit dem Velo nach Uster gefahren und habe mich bei Ryffel Running vor Ort angemeldet.

Die Seedurchquerung ist 1.3km lang. Mit dem Aqua-Jogging rechne ich gut 1.5h für diese Distanz. Ich war diesen Sommer bereits einige mal im See am Aqua-Fit machen. Dabei bin ich nach gut 50 Minuten immer ziemlich ausgekühlt obwohl ich eine ganz Körper Veste trage. So habe ich mir im Shop gleich noch das passende Neopren Langarm-Shirt gekauft.

Gestern habe ich dann die volle Montur getestet. Zuerst 40 Minuten Dauerlauf gefolgt von 30 Minuten Intervall zusammen mit meiner Freundin. Die Körpertemperatur war einiges besser. Ich denke, ich bin gerüstet für den Event :-)

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2Aug/090

Radtour

Was sind die Gefühle wenn man nicht laufen kann? Bei mir ist es Wehmut und Langeweile. Daneben habe ich zwischendurch auch das Verlangen so richtig die Sau rauszulassen. So habe ich mich die letzten Tage auf die Radtour vom Wochenende gefreut.

Obwohl ich Bike, Rennvelo und Tourenvelo im Keller habe, komme ich dieses Jahr nur gerade auf 150 Radkilometer. Die längste Ausfahrt war nur 60km! Mit der Tour vom Samstag hätte ich mich leicht überfordern können. Stehend K.O. war ich in Illgau wo ich im Restaurant den leeren Tank auffüllen musste. Danach gings aber wieder besser und ich kam überraschend gut nach hause.

Tour:
Rapperswil - Glarus - Pragelpass - Muotathal - Illgau - Ibergeregg - Willerzell (beim Sihlsee) - St. Meinrad und schliesslich zurück nach Rapperswil.

Wahrscheinlich wäre ich bei dieser Bergetappe mit dem Rennvelo besser bedient gewesen, aber das Tourenvelo (Cannondale Bad Boy) hat Scheibenbremsen und den Pragelpass hinunter ist das schon sehr komfortabel. Fazit, ich muss unbedingt wieder so lange Sachen machen. Ich liebe es Sport zu treiben bis zur Erschöpfung :-)

Statistik: 121.41km, 5:37h, 21.6km/h, Höhenmeter: 2150m

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