Seckle Daniels Laufblog

29Jan/122

Erlebnislauf CRUX 2012

Letztes Jahr habe ich einen Longjong bis zum Roten und dann hinunter nach Steg gemacht. Dieses Jahr hatte ich die bessere Ausrüstung und keine Termine mehr für den Rest des Tages und so wollte ich solange mitlaufen wie ich Lust dazu hatte.

Bereits in Kollbrunn hatte es etwas Schnee. Vielleicht ein ungutes Zeichen, denn ich fand während den ersten Kilometern, dass es viel mehr Schnee als letztes Jahr hatte. Ich lief zusammen mit Paolo los, der die Strecke letztes Jahr zuende lief und dies auch in diesem Jahr vor hatte! Ich wollte sicherlich bis zur Hulftegg mitlaufen und evtl. auch etwas weiter. Maximal habe ich mir Chrüzegg ausgedacht, aber das würde mit den Schneemengen zusammenhängen die wir vorfinden würden.

Paulo auf Schnebelhorn

Trotz des Schnees war es auch dieses Jahr bis zur Hulftegg ein Longjog, sprich man konnte rennen! Im Restaurant in der Hulftegg stärkten wir uns mit Apfelstrudel mit Vanille-Crème und einer heissen Schoggi :-) Danach gings weiter bis zum Roten. Rauf auf das Schnebelhorn war dann schon eine etwas anstrengendere Sache (Bild: Paolo auf dem Schnebelhorn) . Jetzt war immer wieder Schneestampfen bis zu den Hüften angesagt. Von der Schindelberghöchi bis zum Restaurant Schindelberg war es total mühsam. Wir brauchten teilweise bis zu 20min pro Kilometer. Es war wie Schneeschuhlaufen mit den Turnschuhen! Die Zeitangaben auf den Wanderwegweisern mussten wir nach oben korrigieren. Es war der Zeitpunkt beim Restaurant auf 1154m, wo ich mich entschied aufzuhören. Zur Chrüzegg auf 1314m wollte ich mir nicht mehr antun. Paolo lieft von da an selber weiter und ich versuchte zur Hand und dann nach Hinter-Goldigen zu laufen.

Schindelberghöchi

Den Weg in der total veschneiten Landschaft zu finden stellte sich als schwierig heraus. Ich dachte, ich wäre wo total anders und so irrte ich eine halbe Stunde im Tobel herum (siehe Kartenausschnitt unten), bis ich wieder zurück auf den richtigen Weg fand!

lost

Endlich bei Hand 1003m angekommen, war ich dann schnell in Hintergoldingen wo ich den Bus nahm und mich auf den Heimweg machte. Nach 44km und etwas mehr als 6 Stunden war mein Abenteuer zu Ende. Es war eine verrückte Geschichte und ich habe grossen Respekt vor allen, welche wie Paolo wohl noch bis ans Ende liefen. Nächstes Jahr bin ich sicherlich wieder dabei, doch bis zur Chrüzegg oder weiter werde ich es nur mit weniger Schnee wagen.

GPS-Daten der Laufstrecke

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28Nov/110

Muskelkraft

Bereits zum zweiten Mal lief ich nach der Arbeit die Strecke von Zürich Stauffacher nach Winterthur. Momentan ist die Strecke noch recht kurzweilig. Die gut 25km lief ich heute in gut 1:50h. Der schönste Streckenabschnitt ist nach Wallisellen, wenn es in den Hagenholz Wald Richtung Bassersdorf geht. Der Himmel erscheint vom vielen Licht der umliegenden Dörfer und vom Flughafen hell und rot und kurze Zeit später taucht man in die Dunkelheit des Waldes ein wo eine ganz andere Stimmung herscht.

Laufstrecke auf Garmin-Connect.

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22Nov/112

Run to Work

Ich arbeite neu in Zürich (nähe Stauffacher) und wie bisher möchte ich ab und zu einen Teil meines Arbeitsweges laufend bewältigen. Die Laufstrecke von Zürich bis Winterthur kommt in etwa auf 26-28 km. Vorerst habe ich mir die Strecke in zwei Etappen aufgeteilt. 1. Etappe: Zürich - Bassersdorf (ca. 13 km), 2. Etappe: Bassersdorf - Winti (ca. 14 km). Der Grund für die Aufteilung ist, Erstens, dass ich mir die Strecke zuerst einpregen muss, nicht das ich mich wenn ich die ganze Strecke laufen will noch verlaufe. Zweitens, ich hab wohl nicht jedes mal Lust 26-28 km am Stück zu laufen.

Die Strecke Bassersdorf - Winterthur bin ich vor gut zwei Wochen mit dem Bike abgefahren. Heute Abend bei starkem Nebel kam nun die Prüfung, ob ich mir die Strecke auch wirklich gut eingeprägt habe. Leider bin ich kurz nach Bassersdorf im Wald nach Nürensdorf bereits etwas vom Weg abgekommen. Zum Glück fand ich wieder zurück in den richtigen Weg.

bassersdorf

Den Rest der Strecke lief ich wie geplant. Die Details können auf Garmin Connect angeschaut werden. Bei so starkem Nebel wie heute, glaub ich aber nicht, dass ich diese Strecke noch oft laufen werde. Ich hab über grosse Teile nur 3-4 Meter weit gesehen. So wirklich "fun" war das also nicht! Vielleicht probier ich nächstes mal eine andere Route aus. Martin's Laufstrecke von Winterthur zum Züri Zoo wäre da vielleicht nicht schlecht. So könnte ich z.B. eine Etappe von Stettbach nach Winterthur laufen.

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28Sep/115

Longjog

Heute absolvierte ich meinen zweiten Longjog in der Vorbereitung auf den New York Marathon. Eigentlich wollte ich bereits am Montag nach der Arbeit von Bubikon nach Winterthur heimrennen, doch ich fühlte mich an diesem Montag nicht so gut und so unterbrach ich das Unterfangen in Illnau nach knapp 20 km.

Nach dem gestrigen spontanen Ruhetag versuchte ich es heute erneut, dieses mal war ich einiges frischer, meine Beine sichtlich erholt und so konnte ich ein flottes Tempo durchlaufen. Einzig alle rund 30 Minuten machte ich einen kleinen Halt bei einem Brunnen um etwas zu trinken.

Schlussendlich benötigte ich für die 33 km nur gerade 2:26 h was einen Schnitt von 4:26 min/km ergibt. Berücksichtigt man die +/- 300 Höhenmeter auf der ganzen Strecke wäre das mit einer Pace von 4:17 min/km auf einer flachen Strecke zu Vergleichen. Kurz, auch für meine Verhältnisse ein vollauf gelungener Longjog.

Den Rest der Woche werde ich wieder etwas vor mich her trödeln. Aktuell setze ich zur Schonung meiner Achillessehne nämlich nur einmal pro Woche einen Trainingsakzent!

Aktivität auf Garmin Connect

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13Mrz/111

Gatterlauf

Heute Sonntag 13. März fand der Gatterlauf organisiert von Stop'n Go statt. Der Halbmarathon von Bauma bis zur Gatterhütte im Eschenberg (bei Winterthur) führt mehrheitlich dem Veloweg entlang. Der Untergrund ist also meistens Asphalt. Von Bauma (630 m.ü.M.) verläuft die Strecke etwas abfallend bis nach Sennhof (465 m.ü.M.) bevor der Schlussanstieg bis zur Gatterhütte (538 m.ü.M) beginnt. Insgesamt läuft man aber doch 92 Meter hinunter.

Für mich war der Lauf ein Test in Hinblick auf den Zürich Marathon. Eine offizielle Zeitmessung gibt es nicht, was insofern gut war, dass ich mich an meinen Zeitplan hielt und nicht zu schnell lief. Ich wollte die 21 km in 1:20 h laufen was ca. einen Schnitt von 3:45min/km geben würde. Genau der Schnitt, den ich die letzten Marathons lief.

Der erste Kilometer war noch etwas verhalten (4:05min/km Einlaufen!)  und auch der Kilometer mit dem Verpflegungsposten (4:07min/km) war wegen dem Stopp etwas langsam. Ansonsten konnte ich aber ein konstantes Tempo laufen und hatte am Schluss 21.3 km mit einer Pace von 3:45min/km. Meine selber gestoppte Endzeit war 1:19:59h. Ich habe mein Ziel also um eine Sekunde unterboten :-)

Für die restlichen fünf Wochen bis Zürich möchte ich noch ein paar Asphalt Trainings absolvieren. Intervall werde ich weiterhin spontan mit dem Verein laufen. Tempotraining alleine oder dann als Wettkampf am Zumikerlauf. Insgesamt beurteile ich meine Form als gut, aber etwas schlechter als in den letzten 2 Jahren. Ich ziele wohl auf eine Endzeit zwischen 2:40h und 2:45h.

Laufdetails auf Garmin Connect.

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