Seckle Daniels Laufblog

11Jun/111

Schaftraining

Obwohl ich in der Stadt Winterthur wohne, geht es hier ab und zu ab wie auf dem Land. Letzten Winter war auch schon Langlauf vor der Haustüre angesagt und momentan weilen wieder die Schafe auf der grünen Parzelle neben dem Haus.

Beim Frühstück oder beim Nachtessen schau ich seit gut einer Woche immer den Schafen zu. Anfangs Woche passierte es aber, dass wir beim Nachtessen beobachten konnten wie ein junges Schaf auf der Quartierstrasse herumlief. Sofort eilten wir raus und probierten das Schaf einzufangen. Glücklicherweise rannte das Schaf ziemlich schnell in den Garten der Nachbarn und ich konnte es dort in die Ecke treiben und einfangen. Das war zwar noch keine sportliche Höchstleistung doch auf alle Fälle aufregend.

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Bilderquelle: http://grownuplivin.wordpress.com/

Einem Schaf hinterher rennen kann auch richtig anstregend sein. Wir wollten gerade einkaufen gehen, als wir erneut ein junges Schaf vor dem Haus herumlaufen sahen. Erneut lief ich dem Schaf hinterher um es einzufangen aber dieses Schaf wollte einfach nur schnell weg. So rannte ich dem Schaf hinterher von einem Hintergarten zum anderen. Zurück auf einer Quartierstrasse fragten mich die Passanten ob mir das davonlaufende Schaf gehöre! Natürlich nicht, aber ich konnte mir nicht vorstellen, welcher Städtler den sonst ein Schaf einfängt. Das Duell ging schon über ein paar Minuten. Meine Jeans hatten schon Grasmösen von knapp verpassten Fangsprüngen bis dem Schaf bei einer Treppe endlich langsam die Puste ausging und ich es einfangen konnte. Beruhigt konnte ich wenigstens feststellen, dass dem Schaf sein Herz auch recht schnell schlug. Richtig anstregend war aber auch noch das Schaf all die Meter zurück zum Gehege zu schleppen. Man, war ich sowas von fertig nach dieser Fangjagd.

Leider ist der Rasen schon beinnahe abgefressen und die Schafe dürften nicht mehr lange hier bleiben. Ich hoffe doch aber, dass noch das eine oder andere Schaf abhaut und ich nochmals auf die Jagd darf :-)

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13Mrz/111

Gatterlauf

Heute Sonntag 13. März fand der Gatterlauf organisiert von Stop'n Go statt. Der Halbmarathon von Bauma bis zur Gatterhütte im Eschenberg (bei Winterthur) führt mehrheitlich dem Veloweg entlang. Der Untergrund ist also meistens Asphalt. Von Bauma (630 m.ü.M.) verläuft die Strecke etwas abfallend bis nach Sennhof (465 m.ü.M.) bevor der Schlussanstieg bis zur Gatterhütte (538 m.ü.M) beginnt. Insgesamt läuft man aber doch 92 Meter hinunter.

Für mich war der Lauf ein Test in Hinblick auf den Zürich Marathon. Eine offizielle Zeitmessung gibt es nicht, was insofern gut war, dass ich mich an meinen Zeitplan hielt und nicht zu schnell lief. Ich wollte die 21 km in 1:20 h laufen was ca. einen Schnitt von 3:45min/km geben würde. Genau der Schnitt, den ich die letzten Marathons lief.

Der erste Kilometer war noch etwas verhalten (4:05min/km Einlaufen!)  und auch der Kilometer mit dem Verpflegungsposten (4:07min/km) war wegen dem Stopp etwas langsam. Ansonsten konnte ich aber ein konstantes Tempo laufen und hatte am Schluss 21.3 km mit einer Pace von 3:45min/km. Meine selber gestoppte Endzeit war 1:19:59h. Ich habe mein Ziel also um eine Sekunde unterboten :-)

Für die restlichen fünf Wochen bis Zürich möchte ich noch ein paar Asphalt Trainings absolvieren. Intervall werde ich weiterhin spontan mit dem Verein laufen. Tempotraining alleine oder dann als Wettkampf am Zumikerlauf. Insgesamt beurteile ich meine Form als gut, aber etwas schlechter als in den letzten 2 Jahren. Ich ziele wohl auf eine Endzeit zwischen 2:40h und 2:45h.

Laufdetails auf Garmin Connect.

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7Mrz/117

Barbakus

Ich war beim heutigen Lauf besonders kreativ. Dazu musste ich aber auch satte 39km laufen und das mit noch nicht ganz erholten Waden vom Wettkampf vom Samstag. Aber es hat sich meiner Meinung nach gelohnt :-)

barbakus barbakus2 barbakus3

Klick auf ein Bild um das Foto zu vergrössern. Die Laufstrecke kann hier im Detail (Garmin Connect) angeschaut werden. Für alle die Barbakus nicht erkannt haben, hier die Webseite von der Familie Barbapapa.

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29Jan/118

Oberland Hoehenweg Longjog

Der CRUX Winter Ultra (54k) startete heute morgen um 8 Uhr in Kollbrunn. Ca. 20 Teilnehmer liefen den Oberland Höhenweg entlang (Nr 69). Die offizielle Strecke dieses Anlasses war ab Neuhaus leicht anders und endete in Schmerikon. Ich hatte von Anfang an nicht vor, die ganze Strecke zu laufen, sondern "nur" bis zum Roten (1088m) und von dort direkt nach Steg, was mir ungefähr 36km geben sollte.

Am Schluss der Tour, hinauf auf den Roten (1088m), hatte es etwas viel Schnee wo ich vereinzelt immer wieder ca. 20cm Schnee stampfen musste. Das war aber nicht der einzige Grund weshalb ich etwas länger als geplant unterwegs war. Wenn man das Höhenprofil genauer studiert sieht man auch, dass es von Kollbrunn bis auf den Roten rund 1430 Höhenmeter auf 31km zu bewältigen gab. Alles in allem war ich rund 3:45h unterwegs. Aber ein flacher schneller Longjog ist komischerweise trotzdem anstrengender!

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20Dez/100

Langlauf in Winterthur

Übers Wochenende war die kleine Langlaufloipe in Winterthur auf dem Eschenberg offen und gut fahrbar. Zusätzlich war auch der Schlittelweg die Turmstrasse hinunter prepariert. Da ich an der Turmstrasse wohne, konnte ich nach ein paar hundert Meter die Skating-Langlaufausrüstung anziehen und den Schlittelweg hoch fahren. Dann noch ein paar Meter die Schneissenstrasse und den Kyburgfussweg entlang skaten bis zum Start der Loipe beim Restaurant Eschenberg.

Anbei die Übersichtskarte. Der Anfahrtsweg den Schlittelweg (Turmstrasse) hoch war ca. 1.9km. Die Loipe selber war 1.5 km lang. Seit heute Montag 20.12.2010 ist es aber leider wieder vorläufig vorbei mit Winterspass, da der Regen alles weggeputzt hat :-(
Trotzdem war es ein kurzes cooles Erlebnis von zuhause aus eine Langlauf-Tour zu starten.

schlittelweg_und_loipe