Seckle Daniels Laufblog

31Dez/113

Gippinger Stauseelauf

Ich wollte dieses Jahr unbedingt noch einen Wettkampf  laufen. Die Anmeldefrist für den Zürcher Silvesterlauf hatte ich verpasst und so fiel die Wahl auf den Gippinger Stauseelauf.

Von einer guten Laufform bin ich noch einiges entfernt und so hoffte ich auf einen Kilometerschnitt zwischen 3:35 min/km  bis 3:40 min/km auf die 7.53 Kilometer lange Rundstrecke rund um den Gippinger Stausee. Um 14:30 Uhr erfolgte der Start meiner Kategorie M30 zusammen mit M20. Das Foto unten ist nach wenigen 100 Metern aufgenommen. Zu diesem Zeitpunkt war ich wahrscheinlich ca. auf Position 11.

gippingen

Schon nach gut einem Kilometer waren die Positionen im Feld bezogen. Die ersten zwei Läufer habe ich schon nach drei Kilometern nicht mehr gesehen! Kein Wunder, sie waren auch ganze 4 Minuten vor mir im Ziel! Langsam holte ich aber das Dreierlaufgrüppchen vor mir ein. Zwei Kilometer vor Schluss war der Anschluss geschafft und kurz danach probierte ich mich abzusetzen. Als ich vernahm, dass ich an der 6. oder 7. Position liegen soll, wollte ich diese Platzierung bis in Ziel verteidigen. Der 6. Rang entpuppte sich dann als 3. Kategorienrang (M30). Ich lief mit einer Zeit von 26:44,7min (Schnitt 3:33 min/km) ein.

podest
Eine tolle Art das Jahr 2011 zu beenden :-)

Rangliste M30, Overall Herren
Impressionen

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6Nov/115

NYC Marathon 2011

Wow was für ein Marathon! An der Strecke herschte durchwegs eine tolle Stimmung. Einziger negativer Punkt ist, dass man so lange im Startgelände (draussen) warten muss bis es los geht. Ich hab mich aber gut angezogen und so war das abwarten erträglich.

Auf der Hinfahrt im Bus hab ich noch gedacht, dass ich mit 4:05 min/km loslaufen könnte. Das würde etwa eine 2:51h Zeit geben, wenn ich das Tempo konstant halten könnte und falls dieses Tempo zu schnell wäre, würde ich halt etwas korrigieren.

Gelaufen bin ich aber total anderst und ohne Plan! Die Stimmung war so geil, dass ich einfach mit der Menge geschwommen bin. Die ersten 10 Kilometer mit einer Pace von 3:50 min/km war natürlich zu schnell. Das hätte eine Endzeit von 2:42h gegeben und das notabene bei meinem stark reduzierten Aufbautraining. Aber ich war ja nicht hier um eine tolle Zeit zu laufen sondern um das Rennen zu geniessen und so lief ich weiter einfach drauf los. Mir war bewusst, dass dies wohl schief gehen könnte und so musste ich ziemlich früh das Tempo immer etwas drosseln. Schlussendlich bin ich bis ins Ziel jede Meile ein paar Sekunden langsamer als die letzte Meile gelaufen!! Damit konnte ich den Wettkampf ohne plötzlichen Einbruch fertig laufen obwohl am Schluss die letzten Kilomter mit 4:30 min/km natürlich etwas langsam waren.

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Laufe ich sonst immer nach Plan wie ein Uhrwerk, kann ich von dieser Erfahrung sagen, dass es sich für eine gute Zeit nicht lohnt einfach nach Gefühl zu laufen. Trotz des Rennverlaufes hab ich aber den Marathon genossen. Das war wirklich sehr speziell. Die Amis sind einfach ein geiles Volk, wenn es ums "fänen" geht.

Hier noch die gelaufene Geschwindigkeit (Pace) in min/km vom Start bis ins Ziel. Meine Endzeit war 2:52:49h. Erste Hälfte in 1:22h und zweite in 1:30h. Ups ;-)

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Und hier noch die 1/4 Marathon Abschnittszeiten, Pace etc. für den New York Marathon 2011.

einteilung

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2Jun/114

Kloten Flughafenlauf 2011

Mit etwas müden Beinen bin ich am Flughafenlauf über die 17 km gestartet. Das Problem war weniger die kurze Erholung von der Marathon-Stafette vom Sonntag sondern die Velotour vom Montag, welche zuviel für meine Oberschenkelmuskulatur war.

Letztes Jahr bin ich auf den letzten Kilometer ziemlich eingegangen. Heute wollte ich möglichst nahe an die 1 h Grenze laufen und vor allem das Rennen besser einteilen. Die Renneinteilung klappte dann auch sehr gut, trotz den etwas müden Beinen war ich lange konstant unterwegs. Ich hatte auch über fast die ganze Strecke immer 1-2 Läufer um mich herum welche mich mitzogen. Etwa bei Kilometer 14 konnte ich auf Oliver Rubén aufschliessen, welcher heute mindestens 2 Minuten langsamer lief als sonst. Trotzdem war er auf dem letzten Kilometer zu stark oder meine Beine endgültig fertig. Die kleinen Steigungen am Schluss konnte ich nicht mehr mitgehen und verlor auf Oliver 13 Sekunden bis ins Ziel. Meine Schlusszeit war mit 1:01:10h (Schnitt 3:36 min/km) wenigstens etwas besser als letztes Jahr aber doch langsamer als erhofft. Kategorienrang 5, Overall 17.

flughafenlauf2011

Rangliste M30

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29Mai/112

Winterthur Marathon Stafette

Raus aus den Wanderschuhen und rein in die Laufschuhe. Jacqueline und ich starteten einen Tag nach unseren Wanderferien mit dem Stop'n Go Race Team in der Marathon Stafette. Ich lief die 4. Strecke (9.7 km) und meine Freundin die Schlussstrecke (5.2 km). Die Startstrecke lief Martin. Heiner lief die zweite und gleiche Strecke wie ich und der mittlere Läufer war Etienne. Das Team bestand aus erfahrenen und schnellen Marathonläufern und so erstaunte es vielleicht auch nicht, dass wir mit einer Siegerzeit von 2:38:22 h auf den ersten Rang liefen.

winti-stafette-zieleinlauf2

Meinen Streckenabschnitt lief ich zwischen 34 bis 35 Minuten (Die offizielle Zeit ist noch nicht bekannt). Laut GPS bin ich einen Schnitt von 3:37min/km gelaufen. Nicht gerade eine super Zeit für mich, aber die Vorbereitung war und musste ja auch nicht ideal sein.

Wie letztes Jahr waren Jacqueline und ich danach noch beim Streckenfötzele. Wegen der Siegerehrung war unser Einsatz nur gerade über 3-4 Kilometer und somit relativ kurz. Unser Gspändli musste vieles alleine machen. Weitere Helfer sind beim OK sicherlich herzlich willkommen. Am besten gleich jetzt melden.

Rangliste Marathon-Stafette

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22Mai/113

Trail Vallee de Joux

Meine Freundin und ich sind im Vallée de Joux in den Wanderferien. Wie es der Zufall so wollte, fand an unserem zweiten Ferientag ein Trail Wettkampf statt. Natürlich wollten wir dabei sein.

Der Trail Vallée de Joux gibt es als 50 km Lauf oder was wir machten, den 20 km "Einsteigerlauf". Die Strecke führt von L'Abbaye (1008 m.ü.M.) am Lac de Joux auf den Mont Tendre (1678 m.ü.M.) und dann nach Le Sentier. Insgesamt ist der Lauf 20 km lang mit rund 800 Höhenmeter. Auf dem Mont Tendre hat man ca. die Hälfte hinter sich und es geht sozusagen nur noch runter.

Etwas komisch für eine so kurze Distanz waren die Gepäckvorschriften. Ein Cambelback mit 0.75 dl Getränk, Riegel, Becher, Notfalldecke, Trillerpfeife, Windjacke und Handy musste von jedem mitgenommen werden. Mein nicht gerade leichter Rucksack wiegte leer schon 650 Gramm. Mit all dem Gepäck war ich bei gut 2 kg. Immerhin konnte Google Translate uns etwas aufheitern beim übersetzen der Gepäckliste!
google_translate

Das Ambiente am Start war sehr familiär. Um 10 Uhr war der Start. Ich reihte mich etwas weiter vorne ein, aber es dürften rund 20-30 Leute vor mir den steilen ersten Abschnitt hochgelaufen sein. Nach wenigen Kilometern musste ich schon eine Pinkelpause einlegen... Zum Glück blieb es bei diesem einen Geschäft. Ich wollte nicht zu aggresiv laufen da ich immer noch etwas Probleme mit der Achillensehne habe. Trotzdem überholte ich langsam einen nach dem anderen. Bei Km 5 und bereits vielen Höhenmeter entledigte ich mich von gut 1/3 Flüssigkeit meiner 1 Liter Trinkflasche. Der schwere Rucksack machte mir zu schaffen und ich wollte etwas Gewicht reduzieren. Die Konkurrenz hatte zum Teil extrem viel weniger Gepäck dabei! Jedesmal wenn ich einen Schluck trinken wollte, musste ich meinen Rucksack abziehen, Reissverschluss öffnen, Trinkflasche hervornehmen und öffnen. Das ganze natürlich beim Rennen, das war schon recht anstregend. Für einen Wettkampf taugte meine Ausrüstung wirklich nicht.

Nach gut einer Stunde war ich auf dem Mont Tendre. Jetzt ging es fast nur noch runter - und  zwar wie! Ziemlich anspruchvolle Passagen. Da ist der SwissAlpine geradezu eine Rennstrecke. Trotzdem hatte ich auf dieser zweiten Hälfte alle Vorteile bei mir. Keine Angst oder keinen Verstand? Jedenfalls, bretterte ich die Strecke runter so schnell es ging. Zwischendurch dachte ich einmal daran, dass ein Misstritt genügen würde und mein Bein wäre wohl gebrochen! Ich überholte weiterhin ein Läufer nach dem anderen. Es war aber gar nicht mal so anstregend. Ich liess einfach die Gravitation spielen und bewegte dazu meine Beine sehr schnell um über alle Wurzeln und Steine zu springen :-)

trailvalleedejoux

Kurz vor dem Ziel rief mir jemand zu, dass ich auf dritter Position liegen würde. Hallo?! Im Ziel hab ich dann nachgefragt. Ich war Overall und Kategorien Zweiter mit einer Endzeit von 1:31:01h. Jupiii!

Mein Podestgutscheine durfte dann meine Freundin gleich für ein neues Running Jacket beim Sponsor Planet Endurance eintauschen. Dieser Abstecher vom Wandern hat sich also für uns beide gelohnt :-)

Rangliste:

Overall 20 km

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