Seckle Daniels Laufblog

26Sep/101

Pfaeffikerseelauf

pfaeffikerseelauf2010Am Freitag hätte ich noch gesagt, dass ich am Pfäffikerseelauf nicht starten kann. Im letzten Moment war meine Erkältung jedoch gewichen. Die Erkältung habe ich mir am Greifenseelauf geholt, als ich leicht frierend noch lange die Halbmarathonläufer/innen anfeuerte. Ich hab mir deshalb für den Pfäffikerseelauf vorgenommen etwas verhaltener zu starten. Ich bin das sehr schnelle Anfangstempo nicht mitgegangen, hatte aber nach 3 Kilometer trotzdem einen Schnitt von 3:30 min/km! Nach 5 Kilometer und etwas langsameren Kilometerabschnitten packte mich dann aber das Wettkampffieber und ich fing an mich von Gruppe von Gruppe vorzuarbeiten. So lief ich eine sehr schnelle zweite Hälfte. Ich kam mit einer Endzeit von 44:08 Minuten (3:35 min/km) ins Ziel und lief auf Kategorienrang 11. Ich bin mit dem Ausgang des Wettkampfes sehr zufrieden. Etwas besser von der Erkältung erholt wäre sicherlich noch etwas mehr drin gelegen.

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18Sep/101

Greifenseelauf 10KM

Wieder eine lockere Woche und zum Wochenabschluss ein Wettkampf. Ich hab das Gefühl, diesen Rhythmus mach ich jetzt schon ewig, dabei ist es erst die dritte Woche! Ich bin noch nie am Greifenseelauf über 10KM gestartet, aber ich fand die Startzeit ideal, so dass ich immer noch die Entscheidung über die Schweizermeisterschaft im Halbmarathon schauen konnte.

Mein Wettkampf lief prächtig. Nach letztjährigen Zeiten konnte ich mir eine Platzierung im vorderen Bereich ausmachen und so lief ich von Anfang an mit der Spitze mit. Nach 1-2 Kilometer zeichnete sich jedoch ab, dass hier noch ein paar schnellere am Start waren. Ich reihte mich so auf Platz 8-9 ein, konnte jedoch in einer kleinen Gruppe das Tempo konstant hoch halten. So war ich einen Kilometer vor Schluss auf den 5. Rang vorgelaufen und musste mir richtig Mühe geben diesen bis ins Ziel zu verteidigen. Ein starker Schlussspurt lag nicht mehr drin, das Tempo war schon über die ganze Wettkampfdauer sehr hoch. Ich lief sehr zufrieden mit einer Schlusszeit von 34:39min (3:27,9min/km) auf dem Overall-Rang 5 und Kategorienrang 4 ein.

Nach einem 5. Kategorienrang am Rütilauf vor 2 Wochen, einem 4. Kategorienrang am Türlerseelauf vor 1 Woche und jetzt erneut einem 4. Kategorienrang wäre es langsam Zeit für einen Podestplatz ;-)

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11Sep/101

ZKB Tuerlerseelauf 2010

Vom Trainingsumfang her hatte ich eine schlechte Woche. Bis Freitag standen gerade mal zwei lockere Läufe mit Total 22 Km zu Buche. Ursprünglich hatte ich für Dienstag ein Intervall-Training geplant, aber viel und auswärtige Arbeit machten diesen Plan zunichte.

Mir war schon vor dem Türlerseelauf wichtiger, dass ich noch auf eine anständiges Wochen-Trainingspensum komme und so gabs keine Schonung für Freitag. Ich lief einen Tag vor dem Wettkampf lockere 16.5 Km, zusammen mit dem Wettkampf und dem Regenerationstraining vom Sonntag kann ich diese Woche noch mit 5 Trainings und rund 60 Km abschliessen.

tuerlerseelauf

Die Wettkampfstrategie für den Türlerseelauf war, den ersten Km verhalten anzulaufen, dann mit der Gruppe mitzugehen und irgendwann auf volle Pulle zu schalten! Das klappte dann auch prima. Ich konnte auf den ersten vier Kilometer, welche bergauf gingen Kräfte sparen und trotzdem mit denselben Leuten mitlaufen, die ich vom Rütilauf her noch kannte. Bis Km 7, konnte ich mit einem Läufer zusammen Platz um Platz gutmachen. Wie schon beim Rütilauf vor einer Woche konnte ich einen guten Schluss laufen. Ein bis zwei Kilometer vor dem Ziel kamen wir immer näher an zwei Läufer vor uns heran. Ich wollte diese Plätze unbedingt noch gut machen und 300 Meter vor dem Ziel war dies dann auch fast erreicht. Beim Schlussspurt kämpfte ich noch mit einem Läufer und gewann auch dieses Duell. Schlusszeit 51:44min auf 14.3km (3:37min/km). Kategorienrang 4 und Overall 6. Dank der Abwesenheit von den üblichen Gewinnern des ZüriLaufCup reüssierte ich meine beste Klassierung! Am besten bleiben mir jedoch die Klassierungskämpfe in Erinnerung. Das war einfach nur geil :-)

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5Sep/100

ZKB Ruetilauf 2010

Bei sehr warmen Temperaturen fand der 3. Rütilauf 2010 statt. Die Strecke ist coupiert und führt bis nach Jona. Obwohl ich den Lauf noch nie gemacht habe, kannte ich jede Bodenwelle, da ich die letzten Jahre durch meinen Wohnort in Jona, ständig in dieser Gegend unterwegs war. So, konnte ich mein Rennen sehr gut einteilen. Bereits nach einem Kilometer hatten wir Läufer unseren Platz gefunden und in der Reihenfolge sollte sich bis ins Ziel fast nichts mehr ändern. Ich hatte von Kilometer 6 bis 8 leichtes Seitenstechen, wurde dabei überholt und der Abstand zur nächsten Gruppe erhöhte sich auch etwas mehr. Kaum hatte ich mich erholt, konnte ich das Tempo wieder erhöhen und meine alte Position zurückerlaufen. Danach lief es mir immer besser und 1.5 KM vor dem Schluss konnte ich zur vorderen Gruppe aufschliessen. Nach ein paar Metern des kurzen Überlegens entschloss ich mich von der Gruppe abzusetzen und es nicht auf einen Endspurt ankommen zu lassen. Das gelang mir prima. Ich lief mit einem starken Finish in 41:43min (3:42min/km) und als Gesamtrang 11 ins Ziel.

ruetilauf

Mit dem Rennen bin ich sehr zufrieden und ich hatte auch unglaublich viel Spass dabei. Ich hätte gehofft eine tiefere 41er Zeit zu laufen, aber ich denke bei den Temperaturen liefen alle etwas langsamer. Mit dem Gesamtrang und dem 5. Kategorienrang lief ich für mich sehr gut. In der Euphorie meldete ich mich gleich noch für den nächsten Zürilaufcup (ZKB) Lauf von nächster Woche an, den Türlerseelauf bei Affoltern am Albis :-)

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1Aug/102

Rennbericht K78 SwissAlpine 2010

k78_zielAm Vorabend vor dem Start war ich relativ nervös. 78.5 km und +-2260 Höhenmeter, auf was hab ich mich da eingelassen, waren die Gedanken. Im Vorfeld habe ich eine Richtzeit-Tabelle für mich erstellt (Siehe unten). Die Endzeit habe ich nicht schlecht eingeschätzt, doch die Abschnittszeiten stimmten nicht ganz.

Ich bin schneller als geplant losgelaufen. Das lag daran, dass mir empfohlen wurde nicht zu langsam zu starten, denn einen Einbruch werden alle haben. Also warum vor dem Einbruch zu stark schonen! Mein Einbruch kam ca. bei Kilometer 45. Mein Magen spielte verrückt und ich konnte keinen Schritt mehr rennen, so starke Magenkrämpfe verspürte ich. Mit meinem Motto "Just for Fun" war zu diesem Zeitpunkt auch fertig. Unter "Just for Fun" verstand ich nicht mit Schmerzen zu rennen und so wanderte ich den ganzen Weg zur Keschhütte hoch. Auch wenn das Terrain es zwischendurch erlaubt hätte zu laufen war mir die Lust dazu vergangen. 2 Kilometer vor dem höchsten Punkt (Keschhütte 2635 m.ü.M) hatte jemand mit mir Erbarmen und spendierte mir ein Cola Fläschli. Durch das Cola konnte ich mich vollständig erholen und als ich auf der Keschhütte war, ging für mich das Rennen ein zweites Mal los. Ich lief den Rest der Strecke problemlos und ohne weitere Zwischenfälle ins Ziel nach Davos. Das war ein besonderes Erlebnis, sich von einer Krise so erholen zu können.

Vom Gigathlon hab ich gelernt mich gut auf die Hitze einzustellen und so konnten mir die hohen Temperaturen nicht mehr viel ausmachen. Für ein weiteres Mal muss ich mir aber einen Plan für meine Magenverträglichkeit zurechtlegen. In Bergün, wo die K78 Teilnehmer einen Gepäcksack deponieren können würde ich auf jedenfall auch Cola einpacken. Insgesamt war der K78 ein riesen Erlebnis. Im Gegensatzt zu einem Städtemarathon wo es um Sekunden geht hat man auf einer so langen Strecke Zeit für einen Schwatz und an den Verpflegungsstationen darf man sich ruhig auch etwas ausruhen. Mit meiner Einstandszeit von 7:15h bin ich auch sehr zufrieden. Momentan weiss ich aber noch nicht, ob ich mich dieser Prüfung erneut stellen möchte.

k78time

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